Ich habe mich verletzt und die Wunde heilt nicht: Ein 4-Schritte-Leitfaden

Man hat sich an der Gartenarbeit gestoßen, sich im Haushalt geschnitten oder die Katze hat gekratzt – normalerweise kein großes Drama. Wenn die Stelle jedoch nach zwei Wochen noch immer offen ist, pocht oder nässt, sollten Sie sofort aktiv werden.
1. Alarmzeichen prüfen (Rote Flaggen)
Prüfen Sie sofort, ob Anzeichen einer akuten Infektion vorliegen:
**Wichtig:** Bei Fieber oder rotem Streifen müssen Sie unverzüglich eine Notaufnahme oder Ihren Hausarzt aufsuchen!
2. Fotodokumentation anfertigen
Machen Sie mit dem Smartphone ein scharfes Foto der Wunde bei gutem Tageslicht. Legen Sie am besten ein Lineal oder eine Münze daneben, um die Größe festzuhalten. Wiederholen Sie das alle 2 Tage – so lässt sich der Verlauf objektiv beurteilen.
3. Keine Experimente mit Hausmitteln
Verzichten Sie auf Kamillentee, Schnaps, Zinksalbe oder alte Salbenreste. Spülen Sie die Wunde vorsichtig mit steriler Kochsalzlösung (aus der Apotheke) und decken Sie sie mit einer sterilen, nicht verklebenden Wundkompresse ab.
4. Wundexpertin oder Hausarzt kontaktieren
Warten Sie nicht wochenlang ab, in der Hoffnung, dass es von allein heilt. Eine zertifizierte Wundmanagerin erkennt frühzeitig, warum die Wunde stagniert, regt die richtige ärztliche Diagnostik an und leitet eine schonende, heilungsfördernde Versorgung ein.
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